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1997

18.10.1997 Windows CE 2.0 ist da

4.9.1997 Sharp steigt in den WindowsCE Markt ein

12.7.1997 Details über WindowsCE 2.0

3.6.1997 The next generation: WindowsCE 2.0

25.5.1997 Handschriftenerkennung auf WindowsCE HPCs

19.5.1997 HP liefert die ersten HPCs aus

13.3.1997 Drucken auf WindowsCE HPCs

2.2.1997 Weitere WindowsCE Probleme

8.1.1997 Geteilte WindowsCE Presse

 

1996

1.12.1996 WindowsCE News der letzten Wochen

23.10.1996 Microsoft stellt WindowsCE vor

 
 

 

Erster PSPC mit Farbdisplay

Hewlett Packard kündigt den HP Jornada 428, den ersten WindowsCE PSPC, mit einem Farbdisplay an. Der Jornada 428 ist mit Windows 2.11 ausgerüstet und wird zunächst samt Handschrifterkennung nur auf dem chinesischen Markt verfügbar sein. Allerdings dürfte eine "abgespeckte" Version ohne Handschrifterkennung auch bald auf dem amerikanischen Markt verfügbar sein.

Verfügbarkeit ab Januar 1999. Der Preis steht noch nicht fest.


HP stellt HPC-Pro vor

Hewlett Packard stellt den HP Jornada 820 vor. Dieser ist nach dem Clio von Vadem bzw. TriPad von Sharp (beide sind baugleich) der zweite HPC-Pro der angekündigt wird.

Der Formfaktor ist jedoch traditioneller als beim Clio/TriPad. Der Jornada 820 erinnert an ein Subnotebook mit Touchpad aber leider ohne Touchscreen. Im Gegensatz dazu geht HP in Sachen CPU neue Wege. Zum ersten Mal kommt die StrongARM-CPU von Digital/ARM in einem WindowsCE Gerät zum Einsatz. Dieser sparsame Hochleistungsprozessor hat schon den Newton MP2x00 von Apple beflügelt, und wird mit seinen 190MHz sicherlich ein neues Geschwindigkeits-Zeitalter auf WindowsCE Geräten einleiten.

Das Gerät soll noch 1998 verfügbar sein und 899$US kosten.


Phillips neue WindowsCE Marschrichtung

Gerüchten nach hat Phillips vor sich im WindowsCE Markt nicht mehr so stark wie bisher zu betätigen. Velo, der HandheldPC (HPC) aus dem Hause Phillips, wird wohl nicht mehr auf das neue WindowsCE 2.11 upgegradet und somit nicht zum HandheldPC Pro. Ein neues Gerät ist nicht in der Entwicklung ließ Phillips durchblicken. Man wolle sich in Zukunft ausschließlich auf die PalmSizePCs (PSPCs) konzentrieren. Nino, der PSPC von Phillips, stellt zur Zeit noch das ausgereifteste Produkt am Mark da. Dieses soll weiter entwickelt und verbessert werden.


Sharp und Vadem stellen ersten HPC-Pro vor

Kurz nachdem Microsoft WindowsCE 2.11 und damit die neue WindowsCE Plattform der HPC-Pro vorgestellt hat, werden auch schon die ersten Geräte angekündigt. Sharp und Vadem, die zusammen an einem Gerät entwickelt haben, waren die schnellsten.

Der Vadem Clio bzw. Sharp TriPad ist ein völlig neues WindowsCE Gerät. Die Größe ist auf etwa DIN A5 gewachsen, das Display stellt VGA (640*480) dar und die Tastatur ist einer normalen Notebook Tastatur fast ebenbürtig. Der Clou ist die Verbindung zwischen Display und dem restlichen Gehäuse. Anstelle zweier seitlicher Schaniere ist das Display so angebracht, daß es sich wie bei einem Notebook hinter der Tastatur befindet, als auch die Tastatur komplett abdeckt, und aus dem Clio/TriPad einen reinen Stift-Computer macht (siehe unten). Genial!

Das Beste zum Schluß: das Gerät soll bereits in 4-6 Wochen verfügbar sein (natürlich erst in den USA) und unter 1000$US kosten.

Hier die drei verschiedenen Arbeitsmodi des Vadem Clio / Sharp TriPad:
     


Microft stellt WindowsCE 2.11 und den HPC-Pro vor

Microsoft hat die Verfügbarkeit von WindowsCE 2.11 bekannt gegeben. Diese Version von WindowsCE ist speziell für HandheldPC Professional Geräte optimiert. Neben der bereits etablierten 3 Plattformen AutoPC, PalmSizePC und HandheldPC ist HPC Pro die vierte WindowsCE Plattform. Geräte dieser Plattform weisen einige Unterschiede zu den bereits vorhandenen Plattformen auf:

  • VGA(640*480) und SVGA(800*600) Bildschirme werden unterstützt
  • Maus bzw Touchpad werden unterstützt
  • eine USB Schnittstelle ist vorhanden
  • mehr RAM und ROM
  • erweiterte "interne" Software wie z.B. PocketAccess


Casio führt den E-11 ein

Casio ergänzt sein PalmSizePC Angebot mit dem E-11. Dieser ist baugleich mit dem E-10 bietet allerdings 8 statt 4 MB internen Speicher. Der Preis ist gleich geblieben, so daß der E-10 in Kürze sicherlich um einiges preiswerter zu haben sein wird. In Deutschland ist der E-11 noch nicht eingeführt.



CompactFlash Modem

Endlich gibt es ein CompactFlash Modem mit sehr geringem Energieverbrauch. Dadurch wird es für tragbare Kleinstcomputer mit sehr beschränkter Energie Kapazität brauchbar, wie etwa den verschiedenen WindowsCE Geräten. Die Firma Pretec stellte dieses Modem vor, und betont, daß es insbesondere für PalmSizePCs entwickelt worden ist.



Nino 320 (int) verfügbar

Mit ordentlich Verspätung ist nun endlich der Nino 320 inklusive dem Click-On Modem verfügbar (allerdings zunächst nur in der internationalen - sprich englischen - Version). Die Zulassung des Modem hatte sich verzögert, weshalb Philips den Nino 312 ohne Click-On Modem als "gestrippten" 320er ins Rennen schickte. Ansonsten sind der 312 und 320 baugleich und verfügen über 8 statt 4 MB (Nino 301) Speicher.



Details über WindowsCE 3.0

Neues über WindowsCE 3.0 (Codename Jupiter) wurde kürzlich bekannt:

  • Erscheinungstermin zweites Quartal 99
  • Integration neuester MS Technologie wie ActiveX oder MFC
  • LookAndFeel noch mehr an Win98 und NT5 angeglichen
  • schneller und auch "speicherhungriger"



Zweiter deutscher PSPC: Casio E-10

Endlich sind die ersten PalmSizePCs in der deutschen Version verfügbar. Den Anfang macht der Freestyle von Everex. Casio wird in den nächsten Wochen mit dem E-10 nachziehen. Auf den Nino von Phillips werden wir uns noch einige Wochen länger gedulden müssen (laut Phillips Herbst). Schade, daß gerade das interessanteste und augenscheinlich durchdachteste Gerät noch so lange auf sich warten läßt. Die amerikanische Version des Nino ist gerade erst erschienen.



Nino in den USA verfügbar

Der dritte PalmSizePC, auf WindowsCE basierend, ist jetzt in den USA erhältlich. Die Stückzahlen sind aber offenbar so gering, daß zunächst nur Vorbestellungen bedient werden können. Die deutsche Version wird wohl auch noch ein paar Monate auf sich warten lassen.



Deutscher Everex Freestyle

Wie uns die Firma SEH Computer Systeme Vertriebs GmbH hat wissen lassen, rechnen sie ab Ende Juni mit der deutschen Version des Everex Freestyle. Er wäre somit der erste erhältliche deutsche PPC, da der deutsche Cassiopeia und Nino noch einige Wochen bis Monate auf sich warten lassen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Hompage der Firma SEH .



Nino wird sich verspäten

Nachdem die PPCs (plam-size PCs) zuletzt durch den gerichtlichen Streit zwischen Microsoft und 3Com/Plam Computing auf sich aufmerksam gemacht haben, erscheinen jetzt die ersten Geräte leicht verspätet.

In der Ausgabe 8/98 der c't ist ein Bericht über den Cassiopeia E-10 zu finden, der PPC der Firma Casio. Dieser wird in den nächsten 4 Wochen in den amerikanischen Läden erwartet. Eine deutsche Version wird es von dem Cassiopeia ewta 2-3 Monate später geben.

Der Freestyle der Firma Everex wird noch diese Woche in Amerika erwartet und wäre somit der erste PPC auf dem Markt. Eine deutsche Version wird es aber scheinbar nicht geben.

Der Nino von Philips wird sich noch bis Mitte Juni verspäten, und die deutsche Version wird dann wohl auch noch mal einige Wochen auf sich warten lassen.



Neues von den PPCs

Nachdem die PPCs (plam-size PCs) zuletzt durch den gerichtlichen Streit zwischen Microsoft und 3Com/Plam Computing auf sich aufmerksam gemacht haben, erscheinen jetzt die ersten Geräte leicht verspätet.

In der Ausgabe 8/98 der c't ist ein Bericht über den Cassiopeia E-10 zu finden, der PPC der Firma Casio. Dieser wird in den nächsten 4 Wochen in den amerikanischen Läden erwartet. Eine deutsche Version wird es von dem Cassiopeia ewta 2-3 Monate später geben.

Der Freestyle der Firma Everex wird noch diese Woche in Amerika erwartet und wäre somit der erste PPC auf dem Markt. Eine deutsche Version wird es aber scheinbar nicht geben.

Der Nino von Philips wird sich noch bis Mitte Juni verspäten, und die deutsche Version wird dann wohl auch noch mal einige Wochen auf sich warten lassen.




Erste PalmPCs angekündigt

Nach Vorstellung der jüngsten Kategorien von WindowsCE anläßlich der diesjährigen CES sind nun die ersten PalmPCs von Philips, Everex und Casio angekündigt. Diese Firmen wollen im zweiten Quartal 1998 ihr Produkt auf den Markt bringen. Auch Samsung und LG Electronics haben PalmPCs angekündigt allerdings noch keine weiteren Details folgen lassen.

Der wohl technisch als auch optisch interessanteste PalmPC ist der Nino von Philips (Abbildung links).

 

Weitere Informationen auf der Nino Page von Philips oder unter Everex Freestyle .

 

 

 

Windows CE 2.0 ist da

Microsoft hat offiziel die neue Version des "mini" Windows namens WindowsCE vorgestellt. Der Versionssprung von 1.0 auf 2.0 ist wohl voll berechtigt, wenn man sieht wo Microsoft überall nachgebessert hat. Hier nur einige wesentlich Dinge:

Modularer Aufbau, um in Abwandlungen in verschiedenen Kategorien von Geräten eingesetzt zu werden . Vom Subnotbook über SetTopBoxen bis hin zu Kühlschränken, all das kann in Zukunft von WindowsCE gesteuert werden.

Direkte Druckerunterstützung von IRDA und seriellen Druckern. Unterstützung von paralellen Druckern mittels seriell-parallel Kabel.

Stark überarbeitet Pocket Versionen von Word, Exel und neuerdings auch PowerPoint

Unterstützung von Farbdisplays

Verbesserte Syoncronisation dank ActiveSync, jetzt auch per Dialup

Insgesamt hat WindowsCE einen gewaltigen Schritt nach vorne getan. Warten wir mal wie die Hardware aussieht, die WindowsCE unterstützt. Denn auf den "alten" HPCs der ersten Genaration wird WinCE zwar laufen, aber auf Grund eines höheren Speicher- und Performancebedarfs ist ein Gerät der nächsten Generation dringend angeraten.

 

 

Sharp steigt in den WindowsCE Markt ein

Ein großer Hardware Hersteller hat sich bis jetzt dem WindowsCE Markt verschlossen: Sharp.

Sharp ist einer der größten Minicomputer Hersteller und Begründer der elektronischen Organizer. Der fast 5 Jahre alte, immer wieder neu aufgelegte Organizer/ PDA Zaurus ist weltweit millionenfach verkauft. Insbesondere in Japan führt Sharp den Markt deutlich an. Daher hat Sharp bis dato WindowsCE nicht unterstützt, um dem eigenen erfolgreichen Produkt keine hausinterne Konkurrenz zu machen.

Doch das wird sich in Kürze ändern. Bis zum Jahresende wird auch Sharp eine HPC ins Rennen schicken, allerdings nur für den amerikanischen Markt.

 

 

 

Details über WindowsCE 2.0

Nun gibt es doch die ersten konkreten Anhaltspunkte darüber, wie Microsoft sein "geschrumpftes" Windows in die zweite Runde schicken wird. Die interessanteste Neuerung liegt in der Modularisierung von WindowsCE. Dadurch ist es möglich, Windows CE in 3 unterschiedlichen Varianten anzubieten: 1) eine Low-Level Version (Codename Gryphon), die auf den PalmPilot zielt und etwa 300$ kosten soll); 2) eine Middle-Level Version (Codename Mercury), die ungefähr so wie die z.Z. erhältlichen HPCs aussieht und 3) eine Highend Version, die mit einem großen Farbdisplay und einer größeren Tastatur daherkommt. Gryphon und Mercury sind für den Herbst angekündigt und die Highend Version soll Anfang 98 folgen (natürlich sind dies die amerikanischen Versionen).

Ab der Version 2.0 wird man nun endlich direkt vom HPC aus drucken können. Außerdem wird die neue Version ActiveX und Java verstehen und somit die Funktionalität des Pocket IE nah an die der Desktop Version bringen.

Letztlich ist aus deutscher Sicht noch das Gerücht interessant, daß es wohl dieses Jahr noch keine lokalisierte Version von WindowsCE geben wird, sondern erst die Version 2.0 eine deutsches Interface bekommt. Warten wir mal ab, wie lange das noch dauert ;-).

 

 

 

The next generation: WindowsCE 2.0

Über die neue Version von WindowsCE hört man noch nicht all zu viel, aber es gibt Gerüchte denen zufolge Microsoft versucht ,WindowsCE 2.0 nocheinmal zu schrumpfen. Dies geschieht vor allem aus Kostengesichtspunkten, da die nächste Generation von HPCs etwa 100-200$ weniger kosten sollen und somit in die Preisregionen des sehr erfolgreichen (da preiswert und klein) PalmPilot kommen. Microsoft sitzt mit allen HPC Herstellern zusammen, um unter dem Codenamen "Gryphon" eine Reference Platform zu kreieren, die auch für Web-Phone und Set-On-Top Boxen geeignet sein wird. Erscheinungstermin soll November sein.

 

 

Handschriftenerkennung auf WindowsCE HPCs

Die Firma ParaGraph International bringt die Handschriftenerkennung für WindowsCE HPCs. CalliGrapher 4.3 erlaubt eine freie Handschrifteingabe auf dem Display. ParaGraph war maßgeblich an der Handschriftenerkennung der Newton-Technologie von Apple beteiligt und verspricht mit CalliGrapher eine qualitativ gleichwertige Lösung für WindowsCE Geräte. Dabei sollen alle z.Z. verwendeten Prozessoren in HPCs unterstützt werden, so daß alle WindowsCE-User dieses Feature für $49.95 nachrüsten können.

Einige WindowsCE Hardwarehersteller haben bereits angekündigt, ihre Geräte in Zukunft von Haus aus mit CalliGrapher auszuliefern.


 


HP liefert die ersten HPCs aus

Nach langem Warten liefert nun auch Hewlett Packard den bereits im November letzten Jahres angekündigten WindowsCE HPCs in den USA aus. Der 300LX (2MB) bzw. 320LX (4MB) hebt sich von der Masse der bereits auf dem Markt befindlichen HPCs vor allem durch sein großes Display von 640*240 Pixel ab. Außerdem ist er der erste HPS der von Haus aus Drucken kann (allerdings nur über die IrDa Schnittstelle und mit einem IrDa kompatiblen HP-Drucker).

Weitere Informationen finden Sie auf der 300LX page.


 


Drucken auf WindowsCE HPCs

Einen der größten Makel der aktuellen WindowsCE Version, die fehlende Druckfunktion, beseitigt jetzt die Firma Bsquard Development. Für $29.95 ist bPrint ab sofort verfügbar, womit Ausdrücke von Texten, Bildern und Faxen von einem WindowsCE HPCs aus möglich sind .



Weitere WindowsCE Probleme

Der Mängelliste sind zwei weitere Punkte hinzuzufügen:

Ein defekter Tastaturtreiber führt dazu, daß die WindowsCE Geräte enorm viel Energie verbrauchen, auch wenn sie "ausgeschaltet" sind. Die versprochenen wochenlange Betriebszeit mit einem Satz Batterien verkürzt sich dadurch erheblich (z.Zt. sind solche Probleme nur von Cassiopeia Besitzern bekannt).

In diesem Zusammenhang wurde außerdem festgestellt, daß die als Backup-Batterie gedachte Knopfzelle bei ausfallenden Hauptbatterien die Daten auf dem Gerät nur wenige Tage sichern kann. Danach sind alle Daten auf dem Gerät unwiederbringlich verloren.

All die in der letzten Zeit auftretenden Probleme zeigen deutlich, daß WindowsCE und die dazugehörige Hardware in der Version 1.0 vorliegt. Man kann nur hoffen, daß Microsoft und die Hardwarehersteller diese Probleme schnell in den Griff bekommen. Vielleicht gibt es ja Mitte des Jahres - dann soll WindowsCE in der deutschen Version vorliegen- bereits ein Update auf Version 1.5, so daß wir hier von den Kinderkrankheiten nichts mehr mitbekommen.



Geteilte WindowsCE Presse

Nach den ersten euphorischen Berichten über das neue Betriebssytem von Microsoft WindowsCE, kommen viele weiterführende Berichte wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Viele Anwender beklagen die zu kleine Tastatur, das schlecht zu lesende und schlecht beleuchtete LCD Display sowie die Energieprobleme in Verbindung mit einem Modem. Als Pluspunkte werden der problemlos funktionierende Datenaustausch mit einem Desktop-Rechner und die robust gefertigte Hardware der ersten HPCs genannt.



WindowsCE News der letzten Wochen

In den letzten Wochen des vergangenen Jahres hat sich vieles rund um WindowsCE getan. Einige Softwarehersteller bieten ihre ersten Produkte für diese Plattform an. Auch einige im Newtonlager wohlbekannte Namen wie Allpen software inc., iambic software, Green Mountainsoftware, Symantec Corp. u.a. haben die Entwicklung von WindowsCE Produkten angekündigt.

Auch im Hardware Bereich hat sich einiges getan. So hat Microsoft angekündigt, daß eine WindowsCE Version für den StrongARM Prozessor (dieser wird auch im Apple MP 2000 eingesetzt) und eine für Intel Prozessoren in Vorbereitung ist. Alles in allem werden dann 5 CPUs von WindowsCE unterstützt werden, so daß man schon von einem Multi-Plattform Betriebssystem sprechen kann.

Um die Verfügbarkeit von HPC steht es im Moment noch nicht all zu gut, aber -abgesehen von HP- wollen alle HPC Hersteller ihre Produkte noch im ersten Quartal 97 in größeren Stückzahlen verfügbar machen (gilt für die USA). Folgende HPCs sind oder werden in Kürze verfügbar sein:

der Cassiopeia von Casio Computer Corp. (bereits verfügbar)

der Mobile Pro von NEC Electronics

der Velo von Philips Semiconductor

der HPC von Compaq Computer Corp. (baugleich mit dem Cassiopeia)

der HPC von LG Electronics

und der HPC von Hewlett-Packard Company (erst II 97 verfügbar)

 

Einige Schatten überdeckten jedoch den ansonsten so sonnigen WindowsCE Himmel, denn die ersten Besitzer eines Cassiopeia klagen über einige hardwaretechnische Mängel:

schlecht zu bedienende Tastatur

schlecht zu lesendes LCD-Display

schlechte, da zu schwache, Hintergrundbeleuchtung

eingeschränkte mobile Kommunikation, da bei einer Internet-Verbindung mittels eines 14,4 PCMCIA Modems die Batterien des HPCs nach etwa 10-20 Minuten leer sind

All diese Mängel sind erkannt, und es wird daran gearbeitet, wobei insbesondere das Problem mit den PCMCIA Modems sicherlich schwer zu lösen sein wird, da zwei Batterien des Types AA einfach zu wenig Energie bereithalten, um PCMCIA Modems - auch die der neuesten Generation - für einige Stunden mit Strom zu versorgen. Eine Alternative ist da Velo, der HPC von Phillips, der ein extrem energiesparendes, internes Modem mitbringt, welches über einen "längeren Zeitraum" betrieben werden können soll.



Microsoft stellt Windows CE (vormals Pegasus) vor

Nach langen Geburtswehen hat das Entwicklungsprojekt Pegasus nun endlich das Licht der Welt erblickt. Offiziell heißt das Ganze ab jetzt Windows CE, wobei nicht bekannt wurde, wofür CE steht (Spekulationen einiger Insider: Consumer Edition, Consumer Electronic).

Das auffälligste an WindowsCE ist die Oberfläche, die der von Windows 95 stark ähnelt. Die Startleiste, die Icons und das gesamte Design sind einem Windows 95 Benutzer wohlbekannt. WindowsCE wird mit einer abgespeckten Version von Word (PocketWord) und Exel (PocketExel) ausgeliefert, die sich im ROM befinden. Außerdem wird bis zur Auslieferung der ersten WindowsCE Geräte eine Version des InternetExplorer fertig sein, so daß auch Surfen im Internet mit WindowsCE möglich sein wird.

Ein entscheidendes Feature des neuen Betriebssystems ist seine nahtlose Anbindung an Windows 95 Rechner, weshalb Microsoft WindowsCE-Geräte auch als "PC Companion" (Companion=Gefährte) und nicht als PDA bezeichnet. Der Datenaustausch ist denkbar einfach und schließt automatische Konvertierung von WindowsCE in Windows 95 Dateien ein. Word und Exel Dateien können vom Arbeitsrechner auf den HPC heruntergeladen, dort weiterverarbeitet und anschließend wieder auf den Arbeitsrechner hochgeladen werden.